Magnettherapie gegen Osteoporose – geben Sie dem Schmerz nicht nach!
Wenn es Ihnen persönlich noch nicht passiert ist, haben Sie es wahrscheinlich im Familien- oder Freundeskreis schon beobachtet: Ab einem gewissen Alter werden Menschen deutlich vorsichtiger. Sie haben Angst zu stürzen, da sie nicht mehr in der Lage sind, sich sofort wieder vom Gehweg aufzurichten, oder sie befürchten, dass bereits ein einziger Sturz oder ein stärkerer Aufprall zu ernsthaften Verletzungen führen kann.
Leider ist diese Sorge nicht unbegründet, insbesondere wenn im Hintergrund eine Osteoporose vorliegt. Der Grund für die erhöhte Vorsicht ist, dass die Knochen im Laufe der Zeit oder infolge bestimmter Erkrankungen deutlich empfindlicher und dadurch brüchiger werden, sodass ein für Außenstehende übertrieben wirkendes vorsichtiges Verhalten für den Patienten völlig normal ist.
Osteoporose ist ein Prozess, bei dem der Kalziumgehalt der Knochen und damit auch deren Masse abnimmt. Wie der Name bereits andeutet, werden die Knochen porös, hohl und brüchig. Sie sind weniger vor verschiedenen körperlichen Belastungen geschützt und dadurch deutlich verletzlicher und brüchiger als zuvor.
Natürlich verändert sich auch das Knochengewebe und damit die Knochenmasse mit dem Alter. Allgemein erreicht die Knochenmasse etwa im Alter von 25–35 Jahren ihren Höchstwert. Obwohl im Knochengewebe lebenslang Auf- und Abbauprozesse stattfinden, überwiegen ab einem gewissen Alter die abbauenden Prozesse: Die Zellen bauen dann mehr Knochengewebe ab, als sie neu aufbauen.
In solchen Fällen spricht man von Osteoporose, wobei übermäßiger Alkoholkonsum sowie ein Mangel an Mineralstoffen und Vitaminen zusätzliche Risikofaktoren darstellen.
Osteoporose kann sich sehr negativ auf die Lebensqualität auswirken, da das Risiko spontaner Knochenbrüche die sichere Ausübung verschiedener Bewegungsformen stark einschränkt. Für Betroffene kann bereits ein Spaziergang mit erheblichen Risiken verbunden sein.
Abgesehen von Schmerzen gibt es ein eindeutiges Symptom der Osteoporose: wiederkehrende oder spontane Knochenbrüche. Dies tritt vor allem bei Frauen auf, da nach den Wechseljahren nicht selten ein Oberschenkelhalsbruch vorkommt, der meist auf Osteoporose zurückzuführen ist. Auch Wirbel- und Handgelenksfrakturen sind keine Seltenheit.
Im weiteren Verlauf der Erkrankung können zusätzlich Symptome wie Atem- und Verdauungsbeschwerden sowie Rückenschmerzen auftreten. Letztere entstehen vor allem durch Wirbelbrüche, da diese zu einer Verringerung der Körpergröße und einer leichten Vorwärtskrümmung der Wirbelsäule führen. Dadurch entsteht eine Art Druck zwischen Brustkorb und Bauchraum.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen primärer und sekundärer Osteoporose. Die primäre Form beschreibt den natürlichen altersbedingten Knochenabbau, der durch das Alter und nicht durch andere Erkrankungen – etwa Milchprotein- oder Laktoseintoleranz – verursacht wird, wie es bei der sekundären Osteoporose der Fall ist.
Um diesen unaufhaltsamen Prozess zu verlangsamen oder aufzuhalten, ist – wenig überraschend – ein gesunder Lebensstil notwendig. Regelmäßige Bewegung sowie die kontinuierliche Aktivierung von Muskeln und Knochen sind entscheidend. Ebenso darf eine protein- und kalziumreiche Ernährung nicht fehlen, da diese Stoffe den Knochen aufbauen und versorgen.
Wenn jedoch bereits Schäden entstanden sind, kann die Magnettherapie helfen, die Symptome zu lindern, da die Regeneration geschädigter Gewebe eine der größten Stärken dieser Therapie ist. Die therapeutische Anwendung von Magnetfeldern mit niedrigen und hohen Frequenzen fördert die Stoffwechselprozesse der Zellen und unterstützt jene Aufnahmeprozesse, die den Knochenaufbau ermöglichen.
Dadurch wird die Einlagerung von Kalzium, Proteinen und anderen wichtigen Mineralstoffen in die Knochen beschleunigt, was die Knochendichte erhöht – und die Knochen widerstandsfähiger gegen physische Belastungen macht.
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